das erdflow-Phytikon - die Enzyklopädie für Essbare Wildpflanzen und Heilpflanzen
Heilpflanzen-Anwendungen für die Haut
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Die maximal nur wenige Millimeter dicke Haut, ist die äusserste Schicht des Körpers, die das Innere von der Aussenwelt und deren schädlichen Einflüssen (Kälte, Krankheitserreger, Giftstoffe, Wasser, UV-Strahlung, Austrocknung…) abschirmt. Sie hat aber auch eine wichtige Funktion bei der Körpertemperaturregulation, ist ein Sinnesorgan und kann Wasser / Fett speichern.
Die Haut besteht aus mehreren Schichten. Ganz aussen befindet sich die Epidermis, die den schädlichen Einflüssen von aussen direkt ausgesetzt ist. Unter anderem weil durch Reibung stets Hautschuppen verloren gehen, erneuert sie sich ständig, indem die äusserte Schicht (Hornhaut, aus abgestorbenen Zellen) stetig in kleinen Schuppen abgestossen wird und weiter im Innern neues Gewebe gebildet wird, welches konstant nachstösst. Unter der Epidermis sorgt die Lederhaut mit ihren elastischen Fasern für Stabilität und Dehnbarkeit. In der Lederhaut, welche durch feine Blutgefässe durchblutet wird, befinden sich auch Tastsinnzellen. Weiter innen, in der Unterhaut wird schliesslich u.a. Fett und Wasser gespeichert. Das Fett dient u.a. als Wärmeisolator und Stössdämpfer, resp. in den Fettzellen werden zahlreiche Hormone gebildet. Schweiss-, Talg und Duftdrüsen, sowie Haarwurzeln befinden sich sowohl in der Leder-, als auch in der Unterhaut.

Hautbeschwerden werden meistens äusserlich behandelt und gerade deshalb stehen uns bei Hautproblemen viele Heilpflanzen zur Verfügung. Auch viele Kosmetika basieren auf pflanzlichen Rezepturen.
Wunde
Offene Wunden heilen durch unsere Selbstheilungskräfte in aller Regel von selbst aus. Trotzdem besteht die Gefahr, dass Mikroorganismen eindringen und dabei eine Infektion verursachen können. Wichtig ist deshalb eine schnelle Reinigung mit fliessendem Wasser. Wer gerade kein Desinfektionsmittel dabei hat, kann ebenfalls auf diverse Heilpflanzen zurückgreifen. Auch für die anschliessende Wundheilung stehen pflanzliche Helfer zur Verfügung.

Unterschieden wird zwischen Schnittwunden, Schürfwunden und Platzwunden. Insbesondere bei tiefen Schürfwunden, als auch bei Platzwunden besteht die Gefahr einer Infektion.
Schürfwunde:
