das erdflow-Phytikon - die Enzyklopädie für Essbare Wildpflanzen und Heilpflanzen
Einführung / Phytotherapie
Viele Wildpflanzen, die man draussen sammeln kann, können nicht nur kulinarisch, sondern auch medizinisch eingesetzt werden. Der Stellenwert des Themas Heilpflanzen hat in den letzten Jahren einen enormen Auftrieb bekommen. Dies dürfte unter anderem mit dem Bedürfnis nach «zurück zur Natur» oder auch «naturnahen» Medizin zusammenhängen.

In diesen Rahmen des erdflow-Phytikons soll dabei fundiert in dieses spannende Thema eintaucht werden: Von den theoretischen Grundlagen, über Organsysteme, Wirkstoffe, Möglichkeiten der verschiedenen Arzneipflanzenarten bis zu den praktischen Anwendungen, die es einem ermöglicht, selbst arzneiliche Rezepte mit Heilpflanzen zuzubereiten. Der Fokus liegt dabei auf die Nutzung von in Mitteleuropäischen Wildpflanzen in der persönlichen Hausapotheke. Zudem werden aber auch Arten für die Hausapotheke vorgestellt, die man im Standartsortiment eines Supermarktes (oder Gemüsegarten) kaufen kann (wie z.B. Knoblauch). Weiter werden der Vollständigkeit halber auch potente heimische Arzneipflanzen vorgestellt, bei denen eine Selbstmedikation nicht angezeigt ist und von dem auch ausdrücklich abgeraten wird.
Zum Thema «Heilpflanzen» gibt es mittlerweile eine Schwemme an Büchern, Kursen und auch Internet-Content, bzw. Content auf Social-Media. Je nach Informationsquelle unterscheidet sich dabei die Art, wie an das Thema herangegangen wird. Da haben wir einerseits die rational-evidenzbasierte Phytotherapie nach modernem Medizinverständnis, andererseits die Volksheilkunde, die v.a. Konzept aus der antiken 4-Säfte-Lehre, Signaturenlehre, usw. beinhaltet und schliesslich noch zahlreiche magisch-mythologische Konzepte. Der grösste Teil der über Heilpflanzen kursierenden Informationen im Internet und in Büchern bezieht jeweils auf die Volksheilkunde, inkl. diversen magisch-mythologischen Elementen, während die evidenzbasierte Phytotherapie da eher eine Randerscheinung ist.

Der Fokus im erdflow-Phytikon liegt dabei aber eindeutig in der rational-evidenzbasierten Phytotherapie. Dabei sollten nicht nur Wirkstoffe, Behandlungsmöglichkeiten, usw.vorgestellt werden, sondern auch Werkzeuge an die Hand gegeben werden, wie man mit die Fülle an Informationen zum Thema Heilpflanzen richtig einordnen kann. Gerade bei Letzterem spielt auch das Wissen über die kulturhistorischen Hintergründe und die verschiedenen Konzepte der Pflanzenheilkunde eine wichtige Rolle.
Die durch Evidenz und Forschung angenäherte Realität von Heilpflanzen ist auch oft keine Schwarz-Weiss Realität und beinhaltet oft auch Unsicherheiten, Evidenzlücken und Widersprüche. Und genau diesem Aspekt soll auch Rechnung getragen werden, indem die Aussagen nicht immer eindeutig scharf sind, sondern teils auch mehrdeutig sein können. Weiter soll auch Realismus das Credo sein, d.h. es sollen nicht nur Möglichkeiten von Heilpflanzen, sondern auch ihre Limitierungen, Grenzen und Gefahren möglichst nüchtern unter die Lupe genommen werden. Dabei soll nicht die Philosophie vermittelt werden, dass für jedes noch so «Wehwehchen» immer ein Arzneimittel (egal ob pflanzlich oder synthetisch) nötig ist, sondern dass in vielen Fällen die Selbstheilungskräfte ihre Arbeit von selbst verrichten. So wird nicht auch vorgestellt, was man zur Unterstützung der Heilung sich sonst noch Gutes tun kann und wie man Erkrankungen verhindern kann, bevor sie überhaupt entstehen (d.h. präventiv verhindert werden können).

Der vorliegende Inhalt wurde nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen, kann aber niemals das Thema der Heilipflanzen in seiner gesamten Komplexität abbilden und hat deshalb auch kein Anspruch auf Vollständigkeit. Weiter konnte in der Recherche nicht noch so jede Studie gelesen oder überprüft werden. Vielmehr bezieht sich der Inhalt dieser Lehrveranstaltungen primär auf Lehrbücher und sonstige sekundäre Quellen (Internet), die auf rational-evidenzbasiertem Fundament stehen.
Der Inhalt wurde nach bestem Gewissen erstellt, dennoch übernimmt der Ersteller keine Gewähr für die Aktualität und Vollständigkeit des bereitgestellten Wissens! Die vorgestellten Informationen ersetzten weder einen Arztbesuch noch eine ärztliche Behandlung! Der Inhalt richtet sich primär an erwachsene Personen und die vorgestellten Anwendungen dürfen nicht automatisch für Kinder oder Kleinkinder übertragen werden, denn in einem solchem Fall können gewisse Anwendungen auch gefährlich Konsequenzen nach sich ziehen! Besondere Vorsicht ist auch geboten bei Schwangerschaft oder Stillung und auch bei Personen, die an akuten oder chronischen Erkrankungen leiden, resp. auf Medikamente angewiesen sind, d.h. in solchen Fall können Schäden, resp. gefährliche Nebenwirkungen entstehen! Die jeweiligen Warnhinweise wurden zwar nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, müssen aber von der betreffenden Person mit individuellen gesundheitlichen Veraussetzungen entsprechend individuell abgeklärt werden! Eine Haftung für Schäden, die sich direkt oder indirekt aus den Anwendungen des erdflow-Phytikons entstehen, wird abgelehnt !
weiter gehts tief in die Materie der Phytotherapie rein:
Heilpflanzen in der Kulturgeschichte
Grundlagen der evidenzbasierten Pflanzenheilkunde
Zubereitungen für die Hausapotheke
Heilpflanzen für Anwendungen je nach Beschwerden
moderne Mythen, bzw. Begriffe die Einordnung bedürfen:
Detox-Kuren,"Entgiftung","Leberbooster"
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