das erdflow-Phytikon - die Enzyklopädie für Essbare Wildpflanzen und Heilpflanzen
Heilpflanzen-Anwendungen für die Psyche
Schlafstörungen / Nervöse Unruhe
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Spannungskopfschmerzen
Spannungskopfschmerzen sind die häufigste Art von Kopfschmerzen. Sie gehen dabei meist vom Nacken aus, sind dabei aber nur schwer lokalisierbar. Ursachen sind z.B. Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich, die wiederum das Resultat einer Fehlhaltung sein können. Aber auch psychische Faktoren wie Stress, zu wenig Schlaf, usw. können zu Spannungskopfschmerzen führen. Als Gegenmassnahme eignet sich vor allem Entspannung, körperliche Bewegung oder Übungen, welche die Nackenmuskulatur entspannen. Auch Heilpflanzen können dabei Abhilfe schffen
Pfefferminze (Mentha x piperita)
Weiden (Salix) > Warnhinweise beachten !
Schlafstörungen, Nervöse Unruhe
Bei solchen Symptomen sollten immer die zu Grunde liegenden Ursachen angegangen werden. Eine häufige Ursache ist z.B. Stress. Dieser kann durch eine Änderung des Lebensstils, sportliche Aktivitäten und Entspannungsübungen reduziert werden. Insbesondere bei Schlafstörungen ist auch die Schlafhygiene sehr wichtig. Bei länger andauernden Beschwerden können auch Heilpflanzen unterstützend wirken.
Zitronenmelisse (Melissa officinalis)
Depressionen
Eine Depression ist durch Niedergeschlagenheit, schlechte Stimmung, Grübeln, Traurigkeit, Antriebslosigkeit, vermindertes Selbstwertgefühl, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, usw. charakterisiert. Dabei handelt es sich nicht einfach um Begleiterscheinungen einer schwierigen Lebensphase (welche die meisten Menschen schon mal erlebt haben), sondern um einen schweren und langandauernden Zustand, der deutlich von "schlechter Stimmung oder einer Trauerphase aufgrund eines belastenden Lebensereignis" abzugrenzen ist. Bei einer Depression fallen alltägliche Aktivitäten, wie Arbeit oder Hobby schwer oder werden sogar ganz unmöglich.
Ursachen und die körperlichen Vorgänge von Depressionen sind bisher nur unzureichend verstanden. Depressionen können aufgrund von belastenden Ereignissen eintreten, oft aber auch grundlos beginnen. Eine Depression äussert sich vielfach in wochen- bis monatelangen Tiefphasen (depressive Episode), kann aber auch über Jahre chronisch andauern. Eine Behandlung besteht in der Regel u.a. aus Psychotherapie, medikamentöser Behandlung mit Antidepressiva, aber auch Entspannungsübungen, Sport, usw.
Hierbei muss erwähnt werden, dass Trauer oder schlechte Stimmung, zu einer gesunden menschlichen Existenz dazugehören. Trauer stellt ein wichtiger Verarbeitungsprozess bei einem Verlust dar und darf nicht mit einer Depression (wo es sich um eine ernstzunehmende psychische Erkrankung handelt) verwechselt werden!
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