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das erdflow-Phytikon - die Enzyklopädie für Essbare Wildpflanzen und Heilpflanzen

Botanische Grundlagen


Wie erwähnt, ist das saubere Bestimmen von Pflanzenarten das Grundhandwerk. Für das Bestimmen muss man jedoch nicht nur die Bestimmungsmerkmale der entsprechenden Pflanzenarten kennem sondern auch ein botanisches Grundwissen über den Aufbau von Pflanzen, dem Lebenszyklus und den entsprechenden Fachbegriffen, usw. verfügen.


Beim Bestimmen von Essbaren Wildpflanzen muss man bei den Bestimmungsmerkmalen auch die Bedeutung der botanischen Fachbegriffe dahinter verstehen.

Auch generell bringt einem reine «Faktenkenntnis» nicht alleine ans Ziel. Erst das botanische Grundverständnis gibt einen Rahmen, wo man diese Fakten einzuordnen und nachhaltig «abspeichern» kann. Auch um zu verstehen in welchen Lebensräumen man eine Art potentiell antreffen könnte braucht ein gewisses Grundwissen in Ökologie. Wenn man sich also mit essbaren Wildpflanzen beschäftigt, wird man nicht darum herumkommen, sich auch mit den Grundlagen der Botanik und der Ökologie zu befassen. Zum Werkzeug von Wildpflanzenexperten/-innen gehört es ausserdem auch draussen Zusammenhänge zu erkennen, zu verstehen: Warum verschwindet denn die Nachtkerze oder der Gundermann an Sammelort so plötzlich? Warum sucht man den Wald-Sauerklee für seine erfrischende Limonade auf einer Wiese vergeblich?...


Nicht zuletzt entsteht die Motivation für das Sammeln von essbaren Wildpflanzen oft auch aus einer Faszination für die Natur und Pflanzen generell heraus. Mit einem botanischen Grundverständnis kriegen die Merkmale einer Pflanzenart mit ihren schönen, teils farbenfrohen Details nebst der «nüchternen botanische Zuschreibung», kulinarischen Rezepte und Heilwirkungen nun auch Funktionen, Ursachen, Wirkungen, Wechselwirkungen, evolutionäre und ökologische Zusammenhänge und erwachen so wortwörtlich zum Leben. Mit dem botanischen Grundwissen werden die Pflanzen dann nicht einfach nur als «Nahrungs- oder Heilmittel» bzw. natürliche Ressource, sondern als echte Lebewesen wahrgenommen.


weiter gehts tief in die Materie der Botanischen Grundlagen rein:


Aufbau und Physiologie von Pflanzen

Grundaufbau

Blätter

Sprossachse

Wurzeln

Blüten

Früchte


Taxonomie und Pflanzenfamilien

Taxonomie (Art, Gattung, Familie, Nomenklatur,...)

Korbblütler (Asteraceae)

Schmetterlingsblütler (Faboideae)

Lippenblütler (Lamiaceae)

Kreuzblütler (Brassicaceae)

Doldenblütler (Apiaceae)

Rosengewächse (Rosaceae)

Hahnenfussgewächse (Ranunculaceae)

Nelkengewächse (Caryophyllaceae)

Raubblattgewächse (Boraginaceae)

Geissblattgewächse (Caprifoliaceae)

Knöterichgewächse (Polygonaceae)

Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae)

Buchengewächse (Fagaceae)

Birkengewächse (Betulaceae)

Kieferngewächse (Pinaceae)


Pflanzenstandorte

Grundlagen (Faktoren, Zeigerwerte, usw.)

typische Lebensräume


Sekundäre Pflanzenstoffe

Was sind Sekundäre Pflanzenstoffe ?

Bitterstoffe

Blausäure(-glykoside)

Oxalsäure

Gerbstoffe

Saponine

Schleimstoffe

Flavonoide

Alkaloide

Pyrrolizoidinalkaloide (PA)

Ätherische Öle

Carotinoide

Cumarin

Furocumarine

Herz-Glyksoide

Senföl(-glykoside)

Iridoide

Lektine

Kieselsäure


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