das erdflow-Phytikon - die Enzyklopädie für Essbare Wildpflanzen und Heilpflanzen
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Einfache Grundrezepte mit Essbaren Wildpflanzen
Bei den hier vorgestellten Grundrezepten handelt es sich in der Regel um Kombinationen aus verschiedenen Kochbüchern, Internetquellen und eigenen Erfahrungen.
Hinweis: Es handelt sich dabei nur um die allgemeinen Grundrezepte. Weitere Rezepte, die für die jeweilige Art jeweils sehr spiezifisch sind (z.B. Eichelküche, Maibowle, usw) werden unter der Pflanzenbeschreibung dieser Arten vorgestellt.
Wildpflanzen-Salat
Ein Wildkräutersalat ist der Klassiker schlechthin. Entweder werden die Wildkräuter dem Salat aus dem Supermarkt / Garten zugegeben (Variante «pimp») oder der Salat besteht ausschliesslich aus wilden Zutaten (Variante «wild»).
Wildpflanzen-Gewürz
Besonders die würzigen Wildpflanzenteile können zum Würzen von Speisen verwendet. Damit bringt man in seine Gerichte zusätzlich eine wilde Geschmacksnote mit rein. Einige Arten werden frisch genutzt, während andere auch getrocknet und damit länger haltbar gemacht werden können.
Wildkräuter-Salz
Kräutersalz ist eine Mischung aus Speisesalz und würzigen Kräutern. Das Salz hebt die Aromen der Kräuter besonders hervor. Kräutersalz kann überall verwendet werden, wo auch sonst Salz verwendet wird, wie z.B. über dem Salat, in der Suppe, über dem Gemüse oder auch in Kartoffelgerichten.
Wildkräuter-Butter
Ein Kräuterbutter aus würzigen Wildkräutern ist der perfekte und einfach zubereitete Brotaufstrich für unterwegs. Auf dem Weg werden die Kräuter gesammelt und dann vor Ort direkt zu einem Wildkräuterbutter verarbeitet, mit welchem das Brot bestrichen wird. Börchen mit Wildkräuterbutter sind aber auch zu Hause genauso lecker.
Blätterchips
Blätterchips sind Blätter, die mit etwas Öl ausgebacken oder fritiert werden. Sie sind ein leckerer gesunder wilder Snack, der v.a. auch bei Kindern sehr beliebt ist.
"Küchle"
Küchle sind Pflanzenteile, die erst in den Bierteig getaucht und anschliessend kurz im heissen Öl frittiert werden. Das Ganze ist sehr lecker! Bekannt sind "Höllerküchle" aus den Blütenständen vom Holunder.
Wildgemüse
Wildes Gemüse aus Blätter, Wurzeln, Knospen, usw. ist der Klassiker schlechthin. Um die Pflanzenteile zu kochen kann man die Pflanzenteile im Wasser kochen oder in der Bratpfanne andünsten.
Wildkräuter-Suppe
Eine warme Suppe ist iein perfektes Rezept für den Outdoor-Einsatz über dem Feuer, v.a. in der kalten Jahreszeit. Das Menö eignet sich aber auch genauso gut in der warmen Stube
Wildkräuter-Pesto
Beim Wildkräuter-Pesto werden Wildkräuter unter wenig Zeitaufwand zu einer ungekochten Paste verarbeitet. Dies, indem sie mit Olivenöl, Nüssen und Parmesan vermengt werden. Pesto eignet sich ideal als Sauce zu Teigwaren, kann aber auch als Aufstrich über dem Brot verwendet werden.
Veganer Wildkräuter-Aufstrich
Es handelt sich um einen veganen Aufstrich auf Cashew-Basis mit einfacher Zubereitung.
Wildkräuter-Sauce
Auch mit würzigen Wildkräutern als Geschmackskomponenten können wilde Saucen hergestellt werden. Ziel der Sauce ist es den Geschmack von Zubereitungen wie Reis, Teigwaren, Gemüse, Fleisch, Fisch, Tofu, usw. zu ergänzen, resp. abzurunden und dafür zu sorgen, dass das Menü «nicht so trocken daherkommt».
Wildkräuter-Risotto
Die würzig-aromatischen Aromen von Wildkräuter passen perfekt in die cremige, nussige und rustikale Eigenart eines Risottos. Gerade wenn man draussen unterwegs ist und in seinem Outdoor-Camp kocht, kann man so die vorgängig gesammelten wilden Aromen perfekt zur Geltung bringen.
Falsche Kapern
Unter «Falschen Kapern» sind in Essig eingelegte Blütenknospen gemeint. Diese können damit nicht nur konserviert werden, sondern man kriegt dadurch auch ein Snack mit intensivem Aroma aus einer Mischung von wilden Aromen, Säure und Salz.
Tee
Ein Teeauszug ist der Klassiker unter dem Wildkräutergetränken. Dabei können sowohl frische, als auch getrocknete Pflanzenteile verwendet werden. Herausgelöst werden vor allem die wasserlöslichen Inhaltstoffe. Ätherische Öle erreichen den Auszug nur in kleiner Menge, die aber meist für einen guten Geschmack bereits genügt.
wilde Limonade
Kräutersalz ist eine Mischung aus Speisesalz und würzigen Kräutern. Das Salz hebt die Aromen der Kräuter besonders hervor. Kräutersalz kann überall verwendet werden, wo auch sonst Salz verwendet wird, wie z.B. über dem Salat, in der Suppe, über dem Gemüse oder auch in Kartoffelgerichten.
Wildkräuter-Smoothie
Ein Smoothie ist ein dickflüssiges Getränk aus pürierten Früchten und Flüssigkeit, bedarfsweise mit weiteren Zutaten wie Gemüse Joghurt oder Nüssen. Selbstverständlich eignen sich auch essbare Wildpflanzen hervorragend als Zutaten. Die Möglichkeiten einen Smoothie individuell zu gestalten.
Sirup aus Wildpflanzen
Bei einem Sirup werden die Pflanzenteile im Wasser ausgezogen und danach mit Zucker eingekocht. Der Zucker (und auch der zugegebene Zitronensaft) sorgt dabei für die (ungeöffnete) Haltbarkeit von mindestens ein paar Monaten
Likör
Als Likör wird ein Schnaps bezeichnet, der gesüsst und aromatisiert wird. Zum Aromatisieren werden meist Kräuter, Wurzeln oder auch Früchte genutzt. Die wilden Aromen diverser essbarer Wildpflanzen sind dabei perfekt dazu geeignet.
Wildkräuter-Öl
Speiseöle, wie Olivenöl, Sonnenblumenöl und co können mittels Wildkräuter-Auszug aromatisiert werden.

Oxymel
Bei einem Oxymel (auch «Sauerhonig» genannt) werden Wildkräuter in einer Mischung aus Essig-Honig-Mischung ausgezogen. Der Auszug wird dann für Getränke, Saucen, usw. weiterverwendet.
Streckmehl
Mit einem «Streckmehl» (fein vermahlene Wildpflanzen) wird gewöhnliches Mehl (aus Getreide) «gestreckt» (z.B. für ein Brot, Omeletten, Kuchen, usw). Im Mittelalter war Streckmehl vor allem nach schlechten Ernten ein wichtiger Bestandteil der Ernährung.
wilder Honigersatz
Beim Löwenzahnhonig oder auch dem Fichtenhonig handelt es sich nicht um einen Honig im eigentlichen Sinne, d.h. für die Zubereitung wird kein echter Honig verwendet. Stattdessen wird ein Sirup am Ende so stark eingedickt, dass dieser am Ende im Sinne eines Honigersatzes als Brotaufstrich genutzt werden kann.

wildes Gelée
Ähnlich wie der wilder Honigersatz, stellt auch ein Gelée ein leckerer Brotaufstrich dar. Bei der Zubereitung wird Gelierzucker statt «normaler Zucker» verwendet.

wilder Fruchtsaft
Auch mit normalen Küchengeräten (ohne Entsafter) lässt sich aus Wildfrüchten ein Fruchtsaft herstellen und zwar durch Auskochen und anschliessenden Auspressen und Abseihen.
Mus aus Wildfrüchten
Bei einem Mus wird aus dem Fruchtfleisch der wilden fleischigen Früchten (Weissdorn, Schlehe, Hagebutte, usw.) ein Brei hergestellt. Dieser Brei eignet sich dann beispielsweise als Vorspeise oder zum Dessert oder zur Weiterverarbeitung zu Konfitüre, Chutney, usw.
wilde Konfitüre
Bei der Konfitüre wird das Fruchtmus mit Gelierzucker zu einem leckeren Brotaufstrich weiterverarbeitet. So kann man die wilden Aromen von Wildfrüchten auch nach der Sammelzeit eine Zeit lang gut konservieren und nutzen.
wilder Chutney
Auch unsere geschmacksvollen heimischen wilden «Beeren» eignen sich hervorragend für die Herstellung eines «wilden» Chutneys, egal ob als Dip oder für Saucen. Chutneys sind würzige, süss-saure Pasten, die sowohl eine flüssige als auch cremige Konsistenz aufweisen können.
Wurzelkaffee
Durch das Rösten von Wurzeln entstehen aus einer chemischen Reaktion von Stärke und Eiweiss sogenannte Röstaromen. Wird Wurzelpulver mit heissem Wasser aufgebrüht, dann kommt der Geschmack tatsächlich sehr nahe an den echten Kaffee heran.
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