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das erdflow-Phytikon - die Enzyklopädie für Essbare Wildpflanzen und Heilpflanzen

Wildkräuter-Gewürz

Würzige Pflanzenteile (> zur Liste nach Geschmack, Art und Pflanzenteil) eignen sich besonders kleingeschnitten als Gewürz zu diversen Menüs. Zu mediterranen Gerichten passt z.B. Oregano oder Wiesen-Salbei. Zu fleischigen Gerichten eignen sich wiederum die Nadeln der Fichte (feingeschnitten) oder die Wurzeln der Nelkenwurz. Ideal für Saucen sind ausserdem die Blätter des Kleinen Wiesenknopfs (mit einem Gurken-ähnlichen Geschmack).



Trockengewürz: Es ist auf eine möglichst schonende Trocknung zu achten, da sich die würzigen Inhaltsstoffe während dieses Vorganges rasch verflüchtigen, bzw. abgebaut werden können. Das Trocknen krautiger Pflanzenteile geht am einfachsten mit einem Dörrex oder auch bei 40° im Backofen (Umluft, kleiner Spalt offenlassen). Die Kräuter sind dann genug trocken, wenn sie bei Berührung «wie von selbst auseinanderfallen».

Arten, bei denen sich die Inhaltsstoffe beim Trocknen rasch verflüchtigen eignen nicht als Trockengewürz: Deshalb nicht als Trockengewürz geeignet sind z.B. die Blätter von Bärlauch, Brunnenkresse, Knoblauchsrauke, Scharfer Mauerpfeffer (!), Wiesen Schaumkraut, Schnittlauch, Acker-Senf, Weinberglauch, usw.

Bei «Samen» reichen meist ein paar Tage Lufttrocknen völlig aus. Unreife «Samen» sind zum Trocknen ungeeignet, da diese beim Trocknen stark schrumpfen und viel an Aroma einbüssen. Getrocknete Pflanzenteile können in einem geschlossenen Gefäss in der Regel für mindestens mehrere Monate aufbewahrt werden. Der Lagerungsort sollte trocken, nicht zu heiss und vom Sonnenlicht geschützt sein.




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