das erdflow-Phytikon - die Enzyklopädie für Essbare Wildpflanzen und Heilpflanzen
"Küchle"
Dieses Grundrezept ist sehr simpel und lecker zugleich: Die entsprechenden Pflanzenteile werden erst in den Bierteig getaucht, der daran kleben bleibt, und anschliessend kurz für ca. eine Minute im heissen Öl fritiert. Beliebt ist das Ganze vor allem mit den Blütenständen vom Holunder (auch als «Höllerküchle» bekannt) oder des Beinwells (!) («Beinwellküchli»).
Nutzbare Wildpflanzenteile > zur Liste nach Arten, Pflanzenteil und Geschmack
Blütenstände von angenehm bis würzig duftende Blüten > beliebt sind u.a. Schwarzer Holunder (!) und Beinwell (!)
weiche Blätter
junge Sprosse, resp. Zweige krautiger Arten
Zutaten für den Bierteig (reicht für ca. 5 Holunder-Blütenstände)
150g Mehl
150ml Bier (Alternative: 150ml Milch oder 150ml Süssmost)
(1-)2 Eier
½ TL Salz
Zubereitung
Mehl, Milch, Eier und Salz zu einem Teig vermischen (bis dieser homogen und klumpenfrei ist). Optimal ist dabei eine dickflüssige Konsistenz.
Teig ca. 20-30min ruhen lassen
in einer Bratpfanne Öl (Raps- oder Sonnenblumenöl) erhitzen (so viel, dass die Pflanzenteile ins Öl eingetaucht werden können). Die optimale Temperatur ist dann erreicht, wenn die Pflanzenteile beim Reinlegen zum Sprudeln beginnen.
Pflanzenteil kurz in den Bierteig eintauchen
direkt im Anschluss den mit Bierteig ummantelten Pflanzenteil ins heisse Öl für ca. 1 Minuten eintauchen (bis der Teig eine goldgelbe Farbe bekommt). Als Werkzeug hierzu eignet sich am besten ein Schaumlöffel.
vom Öl rausnehmen und (z.B. auf einem Küchenpapier) etwas abtropfen lassen
bei Bedarf: mit Puderzucker bestäuben
erdflow-Phytikon die Enzyklopädie für Essbare Wildpflanzen und Heilpflanzen
< zur Startseite des erdflow-Phytikons
Grundlagen zum Sammeln - Botanische Grundlagen - Wildkräuterküche - Heilpflanzen / Phytotherapie - Mythologie - Pflanzenbeschreibungen
teile diesen wertvollen Content:
folge erdflow auf Social-Media:
















