das erdflow-Phytikon - die Enzyklopädie für Essbare Wildpflanzen und Heilpflanzen
Konfitüre aus Wildfrüchten
Bei der Konfitüre wird das Fruchtmus (siehe Grundrezept zum Mus hier) mit Gelierzucker zu einem leckeren Brotaufstrich weiterverarbeitet. So kann man die wilden Aromen von Wildfrüchten auch nach der Sammelzeit eine Zeit lang gut konservieren und nutzen.

> beliebt sind u.a. die Beeren von Berberitze, Schlehe, Heidelbeere, Hundsrose, Schwarzer Holunder,…
Der Gelierzucker sorgt erstens für die Haltbarkeit der Konfitüre (ungeöffnet mehrere Monate haltbar > geöffnet jedoch rasch verbrauchen.). Zweitens sorgt er, zusammen mit dem ebenfalls im Gelierzucker enthaltenen Pektin und der Zitronensäure für die gelhafte Konsistenz der Konfitüre. Dies indem sich die Pektinketten dank der Säure und des Zuckers auf molekularer Ebene vernetzen können, wodurch das Konsistenz-gebende Polymernetzwerk entsteht. Gewisse Wildfrüchte bringen bereits selbst ein hoher Pektingehalt (z.B. Weissdorn) oder Säuregehalt (Berberitze) mit.
Menge an Gelierzucker:
