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das erdflow-Phytikon - die Enzyklopädie für Essbare Wildpflanzen und Heilpflanzen

Breitblättriges Laserkraut (Laserpitium latifolium)
Illustration des Breitblättrigen Laserkrautes (Laserpitium latifolium). Graphisch sehr übersichtlich sind Bestimmungsmerkmalen darübergezeichnet. Das Bild ist gut für die Bestimmung der Art geeignet. Begriffe sind u.a.  gefiedert, Fiedern herzförmig, blaugrün, am Rand grob gesägt bis gekerbt.

Familie: Doldenblütler (Apiaceae), Gattung: Laserkraut (Laserpitium)

"Das Breitblättrige Laserkraut ist wie das Berg-Laserkraut zwar bitter, hat aber auch ein angenehm aromatische Komponente."

 

Bestimmung

Blattanordnung: Austrieb als Grundrosette; ab der Stängelbildung auch mit wenigen wechselständigen Stängelblättern


Blätter: 50-100cm lang; 1-3-fach gefiedert; Fiedern 1. Ordnung lang gestielt; Fiedern letzter Ordnung eiförmig (bis oval), 2 bis 10cm lang, am Grund herzförmig und asymmetrisch, sowie grob gesägt (bis gekerbt); blaugrün


Stängel: 50 bis 150cm hoch; bis 2cm dick; fein gerillt; am Grund mit einem Faserschopf (Reste der verwelkten Blattscheiden aus den Grundblättern); kahl


Blüten: in endständigen, 20- bis 60 strahligen Doppeldolden angeordnet

(Strahlen lang); mit vielen mit lanzettlichen und kahlen Hüll- und Hüllblättchen; Kronblätter weiss; blüht Juli / August


Früchte: länglich; 0.5-1.2cm lang; kahl; Rippen (auch die in der Mitte) breit geflügelt


Zeigerwerte: halbschattig, frisch, mässig nährstoffarm bis mässig nährstoffreich, neutral bis basisch


typische Standorte: steinige Hänge, lichte Wälder, Hochstaudenfluren (im Gebirge, d.h. Jura und Alpen, bis Baumgrenze)

Fotos

Verwendung

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle (gemäss einer serbischen Analyse "V. Mitic et al 2015": v.a. Sabinen, alpha-Pinen, Beta-Pinen, Terpinen 4-ol, usw.)


mögliche Kulinarische Verwendung: zu den Grundrezepten

Beschreibung

Das Breitblättrige Laserkraut ist wie das Berg-Laserkraut eine Pflanzenart, die steinigen Untergrund, bzw. kalkhaltigen Boden bevorzugt und somit in den Hoch- und Mittelgebirgen von West, über Mittel- (u.a. Alpen und im Jura) bis Osteuropa auftritt.

In Blüten, Stängel und auch im Geschmack sind sich beide Arten sehr ähnlich.Die Nutzung ist analog wie beim Berg-Laserkraut, dh auch beim Breitblättrigen Laserkraut nebst der sehr aromatischen, auch eine ausgesprochene Bitternote vorhanden bzw die Wurzel soll bitter-scharf sein.Die Wurzel wurde früher als unter dem Namen "Weisse Enzianwurzeln" u.a. zur Magenstärbung medizinisch genutzt (Gentianae albae).


Die Blätter erinnern beim Breitblättrigen Laserkraut hingegen etwas an die Wald-Engelwurz. Im Gegensatz zu Letzteren sind die Fiedern jedoch am Grund herzförmig und die Farbe ist eher blaugrün («seegrün»), resp. der Blattrand etwas gröberer gesägt.


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mögliche Verwechslungen

zum Autor: Hallo, ich bin David und ich beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit dem Thema Wildpflanzen. Ich betrachte und behandle das ganze Thema Essbare Wildpflanzen und Heilpflanzen rational, evidenzbasiert und mit einer gesunden Portion Realismus

Ich bin leidenschaftlich gerne in der Natur unterwegs, egal ob zum Spazieren, Wandern, Biwaktouren oder Trailrunning.

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Verwendung Kulinarik und Phytotherapie
Beschreibung
mögliche Verwechlungen
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