top of page

das erdflow-Phytikon - die Enzyklopädie für Essbare Wildpflanzen und Heilpflanzen

Kriechendes Fingerkraut / Fünffingerkraut (Potentilla reptans)
Illustration des Gänse-Fingerkraut (Potentilla anserina). Graphisch sehr übersichtlich sind Bestimmungsmerkmalen darübergezeichnet. Das Bild ist gut für die Bestimmung der Art geeignet. Begriffe sind u.a. Blätter in Grundrosetten und 1fach handförmig-gefiedert, 5-zählig, Fiedern verkehrt-eiförmig bis oval, Rand grob gesägt, Blüten goldgelb und ca. 2cm Durchmesser, usw.

Familie: Rosengewächse (Rosaceae), Gattung: Fingerkraut (Potentilla)

"Das Fünffingerkraut ist bekannt als Gartenunkraut. Doch es ist auch essbar und so statt einfach für den Kompost eine gesunde wilde krautige Ergänzung im Salat"

 

Bestimmung

Blattanordnung: Blätter in Grundrosetten angeordnet, die aus der kriechenden Sprossachse hervortreten


Blätter: lang gestielt, Blattstiel anliegend behaart; 1-fach handförmig-gefiedert, 5-zählig (5 Teilblätter)

Stängel: kriechend; bis über 1m lang; jeweils an den Knotenpunkten wurzelnd


Blüten: Kronblätter goldgelb; Blütendurchmesser ca. 2cm; Blüten jeweils einzeln am Ende von langen Blütenstielen; blüht Juni bis August

Rosengewächse allg.: radiärsymmetrisch, 5 Kron- und 5 Kelchblätter, viele Staub- und Fruchtblätter


Früchte: einsamige Nüsschen (ca. 200 bis 250 pro Blüte)


Zeigerwerte: hell, mässig feucht (Feuchtigkeit stark wechselnd), nährstoffreich, neutral bsi basisch


typische Standorte: Wegränder, Ruderalflächen, Parkrasen, Ackerrand, Gärten

Fotos

Verwendung

wichtige Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Flavonoide, Phenolsäuren, in den Wurzeln auch Saponine


mögliche Kulinarische Verwendung: zu den Grundrezepten



Verwendung in der Phytotherapie: zum Disclaimer über Heilpflanzen-Angaben: Wegen dem hohen Gerbstoffgehalt eignet sich das Kraut für typische Gerbstoff-Heilanwendungen.


Beschreibung

Durch die 5-zähligen, handförmig-gefiederten Blättern wird das Kriechende Fingerkraut auch Fünffingerkraut genannt. Der Stängel kriecht am Boden und jeweils an den Knotenpunkten werden Wurzeln und Grundrosetten gebildet. Dabei kann das Kraut rasch gestörte Flächen bzw. Vegetationslücken einnehmen, v.a. an teils begangenen, befahrenen Standorten, denn das Kraut ist bis zu einem gewissen Grad auch trittfest. Mit der Zeit kann sich durch die horizontale Ausbreitung ein dichtes Netz bilden. In Gärten breitet sich das Kraut gerne in Gemüsebeeten oder Graslücken aus. Wenn beim Jäten das Sprossnetz durchtrennt wird, können abgetrennte Bereich bei dem die Knoten im Boden verwurzelt sind, autonom weiterleben und wieder austreiben. Auch beim Mähen werden die Spross / Wurzeln nicht zerstört.

 

mögliche Verwechslungen

-----

zum Autor: Hallo, ich bin David und ich beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit dem Thema Wildpflanzen. Ich betrachte und behandle das ganze Thema Essbare Wildpflanzen und Heilpflanzen rational, evidenzbasiert und mit einer gesunden Portion Realismus

Ich bin leidenschaftlich gerne in der Natur unterwegs, egal ob zum Spazieren, Wandern, Biwaktouren oder Trailrunning.

folge mir auf Social-Media:

das erdflow-Phytikon - die Enzyklopädie für Essbare Wildpflanzen und Heilpflanzen

teile diesen wertvollen Content:   

Fotos
Verwendung Kulinarik und Phytotherapie
Beschreibung
mögliche Verwechlungen
400PngdpiLogo.png

©2021 erdflow. Erstellt mit Wix.com

Outdoor.jpg
bottom of page